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Reportagen / Theater


Das weiße Rauschen
Mediennummer F01a (Video) F01b (DVD)
Darsteller: Daniel Brühl, Anabelle Lachatte
Regie: Hans Weingartner, Tobias Amann
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
Mediennummer F01a (Video)
Mediennummer F01b (DVD)

Lukas (Daniel Brühl) zieht mit 21 Jahren in die Großstadt, in die WG seiner Schwester. Er hat das sichere Gefühl: Jetzt fängt das Leben an. Sofort stürzt man sich ins Nachtleben. Es gibt Partys, Drogen und eigentlich eine Menge Spaß. Doch nach einem Drogentrip beginnt Lukas plötzlich Stimmen zu hören. Die Stimmen beschimpfen ihn und er fühlt sich verfolgt. Paranoide Schizophrenie, lautet die Diagnose der Ärzte. Nun beginnt für Lukas der Kampf gegen das Chaos in seinem Kopf. Am Ende einer Reise, die ihn bis an die spanische Atlantikküste führt, scheint er etwas gefunden zu haben, das aus dem Wahnsinn herausführen könnte: DAS WEISSE RAUSCHEN.

In einem Interview äußerte der Regisseur, er habe mit seinem Film das Thema Schizophrenie nicht wie in anderen Filmen aufgrund von Effekthascherei ausschlachten oder seinen Betroffenen als psychopathischen Serienkiller oder wahnwitziges Genie zeigen wollen. Vielmehr wollte er darstellen, wie allein oft Betroffene dieser Krankheit seien und von ihrer Umwelt weder verstanden würden, noch sich jemand Zeit für sie nehme.

A Beautiful Mind - Genie und Wahnsinn
Russell Crowe, Jennifer Connelly
Regie: Ron Howard
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
Mediennummer F02

Dem Film A Beautiful Mind gelingt es, genügend Pathos aus der unglaublichen Lebensgeschichte John Nashs herauszuwringen, um die zuweilen etwas ungeschickte Darstellung von Schizophrenie wieder wettzumachen. Russell Crowe geht die Rolle mit charakteristischer Leidenschaft an. Er spielt den nobelpreisgekrönten Mathematiker von seinen Tagen auf der Princeton Universität, wo er eine bahnbrechende Wirtschaftstheorie entwickelte, über seinen kometenhaften Aufstieg zu einer Professur an der MIT und seinem Bild auf der Titelseite des Forbes-Magazin bis hin zu seiner Entlassung wegen schizophrener Wahnvorstellungen.

Es sind natürlich die Wahnvorstellungen, die Regisseur Ron Howard am meisten faszinieren und die, was vorherzusehen ist, dabei erheblich vom Weg abkommen. Nashs andere Welt, die bevölkert ist von einem wahnsinnigen Agenten des amerikanischen Verteidigungsministeriums (Ed Harris), einem (natürlich nur eingebildeten) Zimmergenossen auf dem College, der direkt aus dem Club der toten Dichter zu stammen scheint, sowie einem elternlosen Mädchen, kommt so flüssig und vorgezeichnet daher, dass der Zuschauer sich fragt, ob Schizophrenie tatsächlich so banal ist, wie sie hier dargestellt wird.

Crowes physische Intensität reißt den Zuschauer mit, während er daran arbeitet, den Film auf seinen breiten Schultern zu tragen. Keine Frage - die Geschichte von Nashs bewundernswertem Willen, sein Leben ohne medizinische Hilfe wieder auf die Reihe zu bekommen, ist ehrenvoll, und sein letztendlicher Triumph ist ermutigend. Leider ist es Howard mit seinem grellen Stil nicht gelungen, alles davon zu vermitteln. -Fionn Meade

Elling
Darsteller: Per Christian Ellefsen, Sven Nordin
Regie: Petter Naess
Buch: Ingvar Ambjornsen
Musik: Lars Lillo Stenberg
FSK: Freigegeben ab 6 Jahren
Mediennummer F03

In der norwegischen Sensationskomödie Elling werden zwei psychisch Kranke auf die Menschheit losgelassen. Statt zu sentimental verquastem Kitsch gerät der Film zu höchst vergnüglichem Anschauungsunterricht: Steckt nicht in jedem von uns ein Irrer?

Das Muttersöhnchen Elling (Per Christian Ellefsen) und der sexbesessene Kjell Bjarne (Sven Nordin) teilen seit zwei Jahren ein Zimmer in der Psychiatrie. Doch die Zeiten der idyllischen Zweisamkeit im Schutz der staatlichen Institution sind vorbei. Elling und Kjell Bjarne sollen resozialisiert werden. Die beiden werden in einer Wohnung in Oslo einquartiert und unternehmen mit Hilfe des Sozialarbeiters Frank (Jorgen Langhelle) ihre ersten Schritte in die Unabhängigkeit. Wie Asterix und Obelix stapfen die zwei ungleichen Helden in der Folge durch die norwegische Hauptstadt, machen erste Erfahrungen mit Alkohol und Telefonsex und müssen sich schließlich den ultimativen Herausforderungen stellen: dem Gang in den Supermarkt sowie dem anderen Geschlecht.

Elling war in Norwegen das Filmereignis des Jahres 2001 und wurde im darauf folgenden Jahr für den Oscar als bester ausländischer Film nominiert. Es ist die Art von Film, die in den falschen Händen klebrig und abgeschmackt in Klischees erstarren würde. Aber Erstlingsregisseur Peter Naess verleiht dem sympathischen Streifen die notwendigen Ecken und Kanten. Weder werden die Figuren in ihrer Darstellung menschlicher Schwächen bloß gestellt noch idealisiert. Er kann dabei auf seine grandiosen Hauptdarsteller zurückgreifen, die bereits in der dem Film zu Grunde liegenden Theateraufführung Elling and Kjell Bjarne nach dem Buch Blutsbrüder von Ingvar Ambjörnsen die Protagonisten verkörperten.

VideoWoche
Der zurückhaltend-skeptische Elling bezieht nach zweijährigem Psychiatrieaufenthalt mit seinem robusten Klinikfreund Kjell eine Osloer Sozialwohnung. Die neue Situation mit all ihren ungewohnten Anforderungen macht den beiden gehörig zu schaffen. Zumal sie sich und dem zuständigen Sozialarbeiter die Wiedereingliederung in die Gesellschaft durch ihre Phobien und Marotten nicht gerade einfach machen. So versteckt Elling beispielsweise die selbstverfassten Gedichte anonym im Supermarktregal, während Kjell stets verbiestert durchs Leben stapft. Die hintersinnige Komödie des Norwegers Petter Naess, der bereits deren Bühnenfassung inszenierte, gefällt als fabelhaft fotografierte, unter anderem für den Auslands-Oscar nominierte Hymne an die Freundschaft. Einfühlsam zwischen Humor und Ernsthaftigkeit balancierend, geben Per Christian Ellefsen und Sven Nordin die ungewöhnlichen WG-Bewohner, mit denen man sich gerne auf emotionale Achterbahnfahrt begibt. Ein weiteres Kinojuwel aus dem hohen Norden, das bei anspruchsvollen Menschenfreunden und Cineasten ankommen sollte.

So schnell du kannst
D 2003 (Video)
Regie: Vivian Naefe
Darsteller:
Nicolette Krebitz, Lucas Gregorowicz, Meriam Abbas, Steffen Groth, Arndt Klawitter, Despina Pajanou
Mediennummer F04

Nach einem Tag im Autoverkaufssalon spielt Ben regelmäßig mit seinen Freunden Marcus und Daniel in einem Sportzentrum Badminton. Dabei fühlt er sich aber, als befände er sich auf dem absteigenden Ast. Denn Ben war auf dem besten Weg, Tennis-Profi zu werden und die Top-Hundert zu schaffen, bis ihm eine böse Knieverletzung das Aus eines Lebenstraumes bescherte. Von da an ging es bergab: Scheidung von Christine und Trennung von seinem Sohn Joe, der mittlerweile sechs Jahre alt und ein freches Kerlchen ist. Immerhin fand Ben einen Job als Verkäufer einer Autonobelmarke - das war schon mehr, als man für einen ausgedientes Tennis-As ohne Berufsausbildung erhoffen konnte. Er ist dennoch nicht glücklich.

Als die attraktive Linda eines Nachts in sein Leben tritt, ändert sich alles für Ben. Linda ist frech, frivol, witzig, hemmungslos und frei. Und Ben will sie wiedersehen! Doch das ist gar nicht so einfach, denn Linda verschwindet so schnell aus Bens Leben, wie sie gekommen ist.

Ben legt sich mächtig ins Zeug, er lässt nichts unversucht, um diese außergewöhnliche Frau wieder zu finden. Als es ihm schließlich gelingt, steht eine völlig veränderte Linda vor ihm, eine, die ihm viel abverlangt und sein Leben auf eine völlig neue Bahn lenken wird.

„Wer ich bin? Ich bin ich. Ganz normal!“ Aber ganz normal ist Linda (Nicolette Krebitz) eben nicht. Genau das fasziniert Ben (Lukas Gregorowicz, „Solino“) am Anfang. Der Ex-Tennisprofi, durch einen Unfall aus der Bahn geworfen, verliebt sich Hals über Kopf in die atemberaubend fröhliche Putzfrau. Wenig später wird Ben klar, dass Linda krank ist: Meist schwermütig, verfällt sie zuweilen in Übermut, der sich zur Raserei steigert. Der geschiedene Ben fühlt sich dennoch zu Linda hingezogen, zumal sie sein quengeliges Söhnchen Joe zur Räson bringt. Doch Liebe allein kann Linda nicht heilen...

Das toll gespielte Drama vermeidet die Hollywood-Unsitte, psychisch Kranke als missverstandene Genies darzustellen.

Don Juan De Marco
(DVD)
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
Mediennummer F05

Es ist eine romantische Komödie über den Patienten einer Nervenklinik (Johnny Depp), der von sich glaubt, Don Juan zu sein, und es mit seinem Charme sogar schafft, einige Frauen von seiner angeblichen Identität zu überzeugen. Brando spielt in dieser Geschichte seinen Psychiater, der herausfinden will, warum sein Patient in dem Glauben lebt, der große spanische Verführer zu sein. Faye Dunaway wiederum, in der Rolle von Brandos Ehefrau zu sehen, wünscht sich, ihr Gatte würde ein wenig von dem «Wahnsinn» seinen Patienten annehmen, um ihren langweiligen Ehealltag etwas aufzufrischen.

Ich bin schizophren, aber nicht verrückt
Dokumentation von Klaus Simmering, Deutschland 2003, 30 Min.
Mediennummer F06 (Video)
Mediennummer F07a (VideoCD)

Klaus Simmering stellt in seiner Reportage drei von Schizophrenie betroffene Menschen vor. Er zeigt, wie Schizophrene den Kampf gegen die Krankheit und die sie oft verachtende Umwelt aufnehmen. Er begleitet Sven zurück nach Dösen, wo er in der Psychiatrie behandelt wurde. Sven denkt darüber nach, dass die Krankheit doch auch einen Sinn gehabt haben muss. Die Zuschauer begegnen außerdem einer Schauspielerin aus Leipzig, die gerade ihre ersten Schritte zurück ins Showbusiness macht. Und sie lernen Karsten aus Gera kennen, bei dem sich seine Gedanken nur noch im Kreis gedreht haben. Heute hat er sogar wieder eine Arbeit gefunden. Ein Glücksfall.

Der Boss ist der Patient - Die ver-rückten Ansichten des Dr. Pjotr Nawka
Dokumentation von Norbert Göller, Manuela Richter, Deutschland 2003, 44 Min. (VideoCD)
Mediennummer F08a

Michalovce - eine scheinbar vergessene Kleinstadt im Osten der Slowakei. Hier sind Arbeitslosigkeit und Resignation nicht zu übersehen. Dennoch, oder gerade deshalb drängt hier eine Gruppe schwer kranker Menschen nach vorn. Martinka, Eva, Rudo und die anderen leiden an Schizophrenie. Wegen ihrer Krankheit sind sie arbeitslos, haben Freunde verloren, mancher die Familie. Heute leben sie von Sozialhilfe oder Rente. Ihr größter Wunsch: aus der Isolation heraus zu kommen, als normale Menschen anerkannt zu werden. Dr. Pjotr Nawka, deutsch-slowakischer Psychiater und Chefarzt der Klinik, schart die Verlierer der Gesellschaft um sich. Er ermutigt sie, offen mit ihrer Krankheit umzugehen und ihr Leben wieder in die eigenen Hände zu nehmen.

Auf unbekannten Meeren - Genies und ihr heller Wahn
Dokumentation von Bärbel Walter, Deutschland 2003, Erstausstrahlung, 45 Min. (VideoCD)
Mediennummer F08b

Stehen Genialität und Schöpferkraft in einem erhöhten Risiko, umzuschlagen in Wahnsinn? Gehören Genialität und Wahnsinn etwa zusammen? Bis heute existieren viele Missverständnisse und Vorurteile. Der Film nähert sich diesen schwierigen Fragen an, indem er unter anderem das Lebensschicksal des Mathematikgenies und Nobelpreisträgers John Forbes Nash in den Blick nimmt.

Hilferufe
Dokumentation über psychisch Kranke und ihre Angehörigen
27.11.95 (WDR 3)
Dauer: 30 min (Video)
Mediennummer F09

Der Film „Hilferufe“ zeigt die Folgen einer psychischen Erkrankung für die Angehörigen. In verschiedenen Episoden werden Angehörige psychisch kranker Menschen im Gespräch vorgestellt. Außerdem kommen verschiedene Psychologen und ein Professor für Psychiatrie zu Wort. Es werden verschiedene Formen der Hilfe wie Angehörigengruppe, Sozialpsychiatrisches Zentrum, Krisenhilfe etc. vorgestellt.

In verschiedenen Episoden kommen Menschen zu Wort, deren Anghörige psychisch krank sind. Am Beginn steht ein Interview mit einer Mutter, deren Sohn tagsüber antriebslos im Bett liegt und nachts aktiv wird. Durch die Erkrankung kommt es zunehmend zu Spannungen zwischen Mutter und Sohn. Dieser verweigert die Therapie und wird irgendwann von der Mutter des Hauses verwiesen, was ihr zwar weh tut, sich im Nachhinein als richtig erweist, weil der Sohn nun aktiv an der Behandlung seiner Krankheit arbeitet.

In einer zweiten Episode kommt ein Mann zu Wort, dessen Ehefrau an einer Angstpsychose leidet und die deswegen in einem Pflegeheim untergebracht wird. Der Ehemann schildert die Einteilung seines Tagesablaufes in Hinblick auf die täglichen Besuche bei seiner Frau und die nachlassenden Kontakte zu Freunden und Bekannten, zeigt aber auch woraus er seine Kraft schöpft.

Die dritte Episode begleitet eine Frau, deren Vater an einer manischen Depression leidet. Die Tochter hat ihren Vater wegen dieser Erkrankung in der Vergangenheit in die Psychiatrie einweisen lassen. Im Interview schildert die junge Frau die emotionale Belastung die aus dieser Tatsache für sie erwachsen ist. Einerseits hat sie deswegen Schuldgefühle, andererseits war es aus späteren Sicht die beste Lösung.

Der Film gibt Antworten auf folgende Fragen:

Interviews mit Patienten und Angehörigen zum Thema Schizophrenie
Achtung, darf nur von LehrerInnen zur eigenen Fortbildung genutzt werden. Ist nicht zur Vorführung vor SchülerInnen geeignet!
DVD
Mediennummer F10

In Interviews mit Betroffenen und Angehörigen werden vielfältige Informationen zu Psychosen aus dem schizophrenen Formenkreis vermittelt. Die Berichte der Betroffenen über ihr pschotisches Erleben, die Einschränkungen, die sie durch ihre Erkrankung erfahren haben aber auch der Weg zurück in den Beruf und die geschilderten Zukunftsperspektiven illustrieren die subjektive Seite der Krankheit Schizophrenie.
Der DVD liegt ein Begleitheft und eine Bedienungsanleitung bei. Der Inhalt ist durch folgende Kapitel thematisch geglierdert:

Das normale Leben nach der Schizophrenie
DVD, Gesundheitsamt Bremen (Sehr empfehlenswert) (50 min)
Betroffene erzählen in ausführlichen und eindrucksvollen Interviews von ihren Erfahrungen mit Schizophrenie. Der Film verdeutlicht auch, dass es nicht die Psychose gibt, sondern eine in die jeweilige Biographie eingebettete Krankheitsgeschichte.
Mediennummer F11

Der Film gibt einige Antworten auf folgende Fragen:

Schizophrenie bei Jugendlichen
Dokumentation mit psychiatrischer Talkrunde (Video)
Linde Schmitz-Moormann und ihr Sohn Oliver
BR Gesundheitsmagazin mit Kühnemann
Mediennummer F12

Die Sendung von und mit Dr. Kühnemann befasst sich mit Schizophrenie bei Jugendlichen. In eindrucksvollen Interviews mit der Mutter eines psychisch kranken Sohnes und mit dessen Sohn Oliver wird die subjektive Seite dieser Erkrankung beleuchtet. Oliver erzählt von seinen Erfahrungen mit der Erkrankung, die ihn, wie er es schildert, verwirrt, verstört, verwirft. Seine Phantasie spiele ihm Streiche und er erlebe subjektive Konfusion und Qualen. Die Stimmen in seinem Kopf könnten in einem Wort einen ganzen Satz sagen. Befragt nach seinen Erfahrungen in der Psychiatrie, äußert er auch die problematische Seite dieses Aufenthalts.

In den Interviews mit der Mutter von Oliver schildert sie die Kindheit ihres Sohnes und beschreibt die erste Zwangseinweisung, die aus ihrer Sicht aufgrund der Hilflosigkeit gegenüber der Situation notwendig wurde. Sie macht aber auch Mut, meint, man müsse eine Atmosphäre der Hoffnung schaffen, wenn man mit einem Menschen zusammenlebt, der an Schizophrenie leidet.

Umrahmt werden die Interviews mit Oliver und seiner Mutter von einer Talkrunde im Studio. In dieser Runde diskutieren der Psychiater Nissen aus Würzburg, der Angehörigenvertreter Kirszen aus Österreich und Prof. Wullff von der Medizinischen Hochschule Hannover über die Erkrankung. Außerdem werden verschiedene therapeutische Einrichtungen wie eine Tagesklinik mit Druckereiwerkstatt, eine Nachtklinik und eine sozialtherapeutische Wohneinrichtung vorgestellt. In Interviews mit Betroffenen wird deutlich, dass auch Grund zur Hoffnung gibt, weil therapeutische Maßnahmen greifen und die Lebensqualität der Erkrankten verbessert werden kann.

Der Film gibt einige Antworten auf folgende Fragen:

Talkshow „Hermann“: SAT 1
Talkrunde mit Angehörigen (Video)
Mediennummer F13

In dieser Talkshow mit Zuschauern stellen mehrere Eltern schizophren erkrankter Kinder ihre Geschichte vor. Ein Ehepaar berichtet von drei Söhnen, die alle von der Krankheit betroffen sind. Eine Mutter berichtet davon, dass ihr Sohn lieber Jahre auf der Straße und im Obdachlosenasyl gelebt hat, als sich in einer Psychiatrie behandeln zu lassen. Zwischen den Interviews mit den Eltern kommt die Psychologin Dr. Ursula Plog mehrmals zu Wort, die leicht verständlich wissenschaftliche Fakten zur Schizophrenie darstellt und erläutert.

Der Film gibt einige Antworten auf folgende Fragen:

Forum Gesundheit „Schizophrenie = verrückt?“
Video
Mediennummer F14

Talkrunde mit Prof. Stark von der Universitätsklinik Düsseldorf, einer Psychologin und Linde Schmitz-Moormann (Bundesverband der Angehörigen psychisch Kranker)

In der Talkrunde wird umfassend über Schizophrenie informiert. Die Mutter eines psychisch kranken Sohnes illustriert an Beispielen Krankheit und wie sie auf Außenstehende wirkt.

Der Film gibt einige Antworten auf folgende Fragen:

Forum Gesundheit „Schizophrenie: Hoffnung auf Heilung?“
Video
Mediennummer F15

Talkrunde mit Prof. Stark von der Universitätsklinik Düsseldorf, einer Psychologin und Linde Schmitz-Moormann (Bundesverband der Angehörigen psychisch Kranker)

Die Talkrunde befasst sich überwiegend mit den gesundheitsökonomischen Aspekten der Behandlung von Schizophrenie. Es geht hierbei vor allem um die Frage, wie eine optimale Therapie der Schizophrenie aussieht und warum diese nicht allen Betroffenen zu Gute kommt?

Der Film gibt einige Antworten auf folgende Fragen:

ZDF-Praxis Aktion „anders gleich sein“
ca. 17 min (Video)
Mediennummer F16

In dem Beitrag kommen Betroffene zu Wort, die über ihre Erfahrungen während einer Psychose sprechen. In Statements von Experten werden verschiedene Fakten über Schizophrenie vermittelt. Ein Professor für Psychiatrie gibt im Studio weitere Informationen über die Erkrankung an die Hand.

Der Film gibt einige Antworten auf folgende Fragen:

Unerreichbar nah.
Reportage über Leben mit einem psychisch Kranken - wie gehen Angehörige mit der enormen Belastung um? (Video)
( Rat und Tat ), ZDF: 37°:1999
30 min
Mediennummer F17

In sehr persönlichen Interviews erzählen Angehörige psychisch erkrankter Menschen von ihrem Umgang mit der Krankheit und dem betroffenen Ehemann, Ehefrau, Vater oder Sohn. Die Angehörigen berichten darüber, wie sich die Erkrankung auf die Partnerschaft ausgewirkt hat, was es bedeutet, wenn der Vater nicht mehr seine Rolle erfüllen kann. Sie sprechen vom Fremd-Werden des geliebten Menschen, von der immer wiederkehrenden Frage nach der eigenen Schuld an der Erkrankung und den Versuchen, auch ihr eigenes Leben wieder zu leben.

Hören Sie Stimmen? Neue Erkundungen eines alten Phänomens
von Irene Stratenwerth (Video)
45 min.
Mediennummer F18

Der Film nähert sich dem Phänomen des Stimmenhörens außerhalb von psychiatrischen Diagnosen. Auch wenn das Hören von Stimmen ein Symptom der Krankheit Schizophrenie sein kann, fällt dieser Krankheitsbegriff nicht ein einziges Mal. In Interviews mit Betroffenen wird deutlich, dass die Stimmen nicht immer bekämpft werden müssen, um mit ihnen umgehen zu können. Es wird neben den Erfahrungsberichten der Betroffenen auch gezeigt, wie sich die Wissenschaft mit Hilfe von Untersuchungen am Gehirn (z.B. EEG, Kernspintomographie) des Phänomen Stimmenhören zu nähern versucht.

Gratwanderung
Szenencollage aus dem Alltag psychisch erkrankter Menschen
AmateurTHEATERgruppe in Zusammenarbeit mit der Württembergischen Landesbühne Esslingen (Video)
(75 min)
Mediennummer F19

In verschiedenen Szenen werden Alltagsgeschichten psychisch erkrankter Menschen und ihrer Angehörigen dargestellt. Thematisch kreisen diese Szenen um die Behandlung im Krankenhaus, den schwierigen Weg zurück in das Arbeitsleben und darum, wie wichtig die Annahme der Betroffenen durch ihre soziale Umwelt ist. Die Theatergruppe teilt dabei manchen Seitenhieb auf die Psychiatrie und deren MitarbeiterInnen aus. Kritik wird hier aber auch mit einem ironischen Augenzwinkern geübt. Besonders in den Szenen, die auf der Arbeitsstelle spielen, wird deutlich, mit welchen Vorurteilen psychisch erkrankte Menschen heute immer noch konfrontiert werden. Diese werden zum Teil informativ, zum Teil mit Humor aufgelöst. In vielen Szenen werden die Probleme der Betroffenen mit Sprechgesang und Klavierbegleitung thematisiert.

Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen
Theaterstück von Dr. Susanne Berger (Video: 154 min)
Mediennummer F20

Das Theaterstück vermittelt in kleinen Szenen einen Einblick in den Alltag von Menschen mit psychischer Erkrankung. Zwischen den Szenen wird musikalisch (Klavier und Violine) übergeleitet. In verschiedenen Liedern werden die Ängste und Sorgen aber auch Hoffnungen der Betroffenen illustriert. In einigen Szenen wird die Bedeutung des Glaubens an Gott für die Bewältigung der Erkrankung angesprochen.

Schizophrenie. Leben mit einer Krankheit
DVD
Mediennummer 21

In dieser Dokumentation werden PatientInnen vorgestellt, die an einer Schizophrenie leiden. Sehr plastisch ist dabei die Darstellung der schizophrenen Symptomatik. Die Informationen werden u.a. durch Gespräche zwischen einem Arzt und seinen PatientInnen vermittelt. Die einzelnen Kapitel des Films sind durch Kurz-Comics mit einander verbunden.

Der Film gibt einige Antworten auf folgende Fragen:

Talkrunde Beckmann (ARD)
Interview mit Sebastian Deisler und Prof. Holsboer zum Thema Depressionen.
CD; AVI-Format
Dauer: 25 min
Mediennummer F22

In der Talkshow interviewt Beckmann den per Videokonferenz zugeschalteten Sebastian Deisler zu dessen persönlichen Erfahrungen mit Depressionen. In einem anschließenden Interview mit dem Prof. Holsboer vom Max-Planck-Institut für Psychiatrie wird detailliert über Depressionen informiert.

Der Film gibt einige Antworten auf folgende Fragen:

Im Interview mit Prof. Holsboer werden die folgenden Fragen angesprochen:

Die Alexianer-Werkstätten
Video, (13 min.)
Mediennummer F23

Die Alexianer-Werkstätten in Münster und Köln beschäftigen über 460 Menschen mit geistigen und seelischen Behinderungen. Dieser Film zeigt Ausschnitte aus ihrem Arbeitsalltag, beschreibt, was sie leisten, welches Können und Engagement dahintersteckt.
Mit Hilfe gut ausgebildeter Mitarbeiter und Beschäftigter sind die Alexianer Werkstätten heute zuverlässiger Partner für über 70 Unternehmen geworden. Der soziale Auftrag wird trotz hoher Auftragslage nie aus den Augen verloren. So nehmen die Beschäftigten während und nach ihren Tätigkeiten verschiedene Therapieangebote wahr: sie machen Sport, Musik oder Reiten.

Der Film stellt die verschiedenen Abteilungen der Alexianer-Werkstätten und die unterschiedlichen Therapieangebote für die Beschäftigten vor.

Die Wohnangebote des Alexianer
Video (16 min)
Mediennummer F24

Die Alexianer-Wohnbereiche bieten rund 400 Menschen ein zuhause. Hier leben Menschen mit besonderem Hilfebedarf. Sie werden multiprofessionell begleitet und führen ein selbstbestimmtes Leben in Normalität. Der Film erzählt vom Alltag, von der Arbeit und von den Freizeitangeboten, die die Bewohner wahrnehmen können. Es werden drei Menschen aus folgenden Wohnbereichen vorgestellt:

Außerdem werden verschiedene Therapien kurz vorgestellt.